Neben den digitalen Selbsthilfegruppen findet gemeinschaftliche Selbsthilfe mittels internetbasierter Formate auch in Foren und sozialen Netzwerken statt. Die NAKOS bezeichnet diese weiteren Erscheinungsformen als „Digitale Selbsthilfegemeinschaften“.
Dort findet die Kommunikation in der Regel zeitversetzt und eher unregelmäßig statt. Häufig finden sich wesentlich mehr Akteure zusammen als in Selbsthilfegruppen. Damit ist ein Kennen aller anderen Personen in „digitalen Selbsthilfegemeinschaften“ nicht möglich. Die Bindung der Akteure stellt sich über geteilte Werte her.

Quelle: Peggy Heinz, Christiane Firnges, Antonia Goldin (NAKOS) | NAKOS INFO 127 S. 43 ff.